Dachrinnenheizung – praktisch aber teuer

veröffentlicht am 15.12.2009 in der Kategorie Haus von

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dachrinne
Creative Commons License Foto von: loop_oh

Zum Schutz vor Frostschäden raten viele Bauunternehmer ihren Kunden zu einer Dachrinnenheizung. Diese Variante der Außenheizung sorgt dafür, dass die Dachrinne im Winter und in kalten Wetterphasen beheizt wird.

So kann zwar die Dachrinne nicht einfrieren und das Eis keine Schäden verursachen, aber eine Dachrinnenheizung verbraucht auch sehr viel Strom und damit bares Geld. Besser gehen Hausbesitzer mit der Dachrinnenheizung um, wenn sie diese nur kontrolliert einschalten und nicht auf Dauerbetrieb stellen. So taut man das Dachrinneneis gezielt ab und lässt einmalig Wasser abfließen. Außerdem spart man mit der Methode Geld und Strom.

Wer kann, sollte jedoch komplett auf die Dachrinnenheizung verzichten. Dem Geldbeutel und der Stromrechnung zu liebe.

2 Kommentare zu “Dachrinnenheizung – praktisch aber teuer”

  1. Siggi sagt:

    Diese Dachrinnenheizungen sind schon richtige Energieverbraucher, aber man muss auch abwägen, wann es sich lohnt, solche Teile einzusetzen. Wenn man dadurch Menschenleben schützen kann (Eiszapfen, Dachlawinen), dann hat es sich schon gelohnt, finde ich.

  2. Dag Iske sagt:

    Guten Tag
    Mit Interesse lese ich den Artikel. Zur Sache der Beheizung der Rinne kann ich nur jedem raten der schon einmal mit dem Ergebnis von Tauwassereintritt zu tun hat,man soll sich ein solche Heizung einbauen. Ich selber habe ein grosses Haus und es kam wie es kommen musste. Es taute und fror und taute und fror mit dem Ergebnis das das Wasser hinter der Rinne und hinter dem Einlaufblech abfloss und zwar genau in das Mauerwerk. Nun ist die schöne Fassade ewig mit Wasserrändern und dunklen Flecken bestückt. Die Rinne vom Vordach samt Fallrohr ist zu bis oben hin gefroren. Also kommt nun die Heizung auch in das Fallrohr ganz konsequent und eine Steuerung die nicht nur von der Temperatur abhängig ist, sondern auch von der Feuchtigkeit denn dann gehen die hier angesagten zusätzlichen Heizkosten um 75 % zurück .Nur mit einer Temperatursteuerung wird es natürlich zur Kostenfalle. Bei mir liegen 2700 Watt an und die Heizung schaltet sich ein wenn die Temperatur unter 2 Grad und die Feuchtigkeit in der Rinne vorhanden ist. Eine kalte und trockene Rinne und Fallrohr brauchen wir ja nicht zu beheizen. Also wenn dann die richtige Doppelsteuerung verwenden- Temperatur und Feuchtigkeit !!
    Die ist auch der richtige Weg wenn es um die Rinne eines Wintgartens geht.
    Der Schaden der sich im Mauerwerk darstellt und die Gefahr von Eiszapfen ist sicher größer als die einmalige Investition der Rinnenheizung.

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    Mit freundlichen Grüßen

    Dag Iske

    Multiraumzentrum Berlin – Brandenburg
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